Die wichtigsten Informationen zur Fusion

Wie heißt meine „neue“ Bank?

Leipziger Volksbank eG

Anschrift: Schillerstraße 3, 04109 Leipzig

Telefon: 0341‐69790

Fax: 0341‐6979106

E‐Mail: Kontakt@leipziger‐volksbank.de

Internet: www.leipziger‐volksbank.de

Gibt es technische Einschränkungen bei der Kundenselbstbedienung während der Umstellung?

Am 14.10.2017 findet die technische Zusammenführung statt. In der Zeit von Freitag, 13.10.2017 ab ca. 20:00 Uhr, bis Samstag, den 14.10.2017 ca. 20:00 Uhr stehen Ihnen unsere Selbstbedienungsgeräte (Geldautomaten, Einzahlautomaten, KontoServiceTerminals oder Kontoauszugsdrucker) zum Teil nur eingeschränkt zur Verfügung. Auch bei Auszahlungen an Geldautomaten anderer Banken und bei Kartenzahlungen (z. B. beim Einkaufen oder Tanken) kann es im genannten Zeitraum zu Einschränkungen kommen.

Was ist beim OnlineBanking zu beachten?

Das OnlineBanking steht in der Zeit von Freitag, 13.10.2017 ca. 20:00 Uhr, bis Samstag, 14.10.2017 ca. 20:00 Uhr, aus technischen Gründen nicht zur Verfügung. Nach Abschluss der technischen Umstellung melden Sie sich mit Ihren gewohnten Zugangsdaten (VRNetKey und PIN) im OnlineBanking unter der Internetadresse www.leipziger‐volksbank.de an. Weitere Hinweise haben wir auf unserer Homepage für Sie bereitgestellt.

Gibt es besondere Öffnungszeiten während der Umstellung?

Die Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Torgau sind am Freitag, dem 13.10.2017, aus technischen Gründen geschlossen.

Gibt es eine Übergangszeit für Zahlungen mit alter Kontonummer und alter Bankleitzahl?

Alle bei uns nach der Umstellung eingehenden Gut‐ und Lastschriften (z. B. Gehaltszahlungen, Rentenzahlungen, Versicherungen usw.), die noch mit der alten Kontonummer und der alten Bankleitzahl versehen sind, werden richtig verbucht. Zahlungen, die nach der Fusion noch in der Kombination „alte Kontonummer und alte Bankleitzahl“ bei uns eingehen, werden für eine Übergangszeit von mindestens zwei Jahren auf Ihr Konto weitergeleitet.

Wie erfolgt die Umstellung der Daueraufträge?

Die Umstellung der Daueraufträge erledigen wir für Sie.

Wer übernimmt die Änderung der Kontonummer und der Bankleitzahl bei regelmäßigen Zahlungsvorgängen (Lastschriften/Abbuchungsaufträge/Gehalts‐ oder Rentenzahlungen)?

Alle größeren Institutionen, Vereine und Unternehmen, die regelmäßig Last‐ oder Gutschriften einreichen, (z. B. Strom, Rundfunk, Rente, Telefon, Tageszeitung) werden direkt von uns kostenlos über die Änderungen benachrichtigt. Es gibt aber auch Unternehmen, bei denen Sie Ihre Kontonummer unbedingt selbst ändern müssen (z. B. das Finanzamt, Kfz‐Steuer etc.). Sollten Sie selbst einer Firma Ihre Bankverbindung mitteilen, bitten wir Sie, ab 16.10.2017 die neue Kontonummer und die neue Bankleitzahl anzugeben. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Bankdaten bei Internetshops zu ändern, falls diese dort gespeichert sind (z. B. Amazon, Bahn.de, Paypal, eBay, Kundenkarten etc.). Beim Zahlungsservice Paydirekt werden Ihre Kontodaten automatisch aktualisiert.

Was passiert mit meiner VR‐BankCard?

Ihre VR‐BankCard bzw. VR‐ServiceCard bleibt ebenso wie Ihre PIN uneingeschränkt gültig, bis Sie eine neue Karte mit der Post erhalten. Diesen für Sie kostenlosen Austausch nehmen wir noch 2017 vor, damit Sie jederzeit Ihre neue IBAN zur Hand haben.

Wie sieht es mit der Gültigkeit von Kreditkarten aus?

Ihre Kreditkarte (MasterCard und Visa Card inkl. Geheimzahl) bleibt bis zu dem auf der Karte angegebenen Datum gültig. Bei Ablauf der Karte erhalten Sie automatisch eine neue Karte per Post. Zum Sperren der Kreditkarte bei Verlust oder Diebstahl wenden Sie sich bitte an unser KundenServiceCenter unter Telefon 0341‐69790 oder an die Sperrhotline, Telefon 116116.

Werden Zahlungsverkehrsprogramme automatisch umgestellt?

Nutzen Sie für Ihr OnlineBanking ein Zahlungsverkehrsprogramm wie z. B. VR‐NetWorld, StarMoney, Quicken, S‐Firm etc., finden Sie wichtige Informationen unter www.leipziger‐volksbank.de/zv‐fusion.

Was geschieht mit Briefbögen und Rechnungsvordrucken, welche die alte Bankverbindung enthalten?

Wir empfehlen Ihnen, Ihr Briefpapier innerhalb der nächsten Monate aufzubrauchen. Bitte berücksichtigen Sie bei Neubestellungen Ihre neuen Bankdaten. Während einer Übergangszeit sorgen wir dafür, dass Ihre Zahlungen auch mit alter Bankverbindung korrekt verarbeitet werden.

Gibt es bei der Mitgliedschaft Änderungen?

Zukünftig beträgt ein Geschäftsanteil 30 Euro. Ihre bisherigen Anteile werden in die entsprechende Stückzahl umgewandelt. Die sich daraus ergebenden Änderungen teilen wir Mitgliedern separat mit.

Gibt es Auswirkungen auf mein Wertpapierdepot?

Bei allen Depotinhabern ändert sich die Depotnummer.

Sofern Sie in Ihrem Bankdepot Belegschaftsaktien verwahren oder Sie über Ihren Arbeitgeber berechtigt sind, entsprechende Aktien zu erhalten, so teilen Sie ggf. Ihrem Arbeitgeber die neue Bankdepotnummer mit.

Behalten Sparbücher und andere Dokumente ihre Gültigkeit?

Ja, alle Dokumente, wie z. B. Sparverträge, Kreditverträge und sonstige Urkunden behalten ihre Gültigkeit.

Was ändert sich bei meinem Freistellungsauftrag?

Ihr Freistellungsauftrag wird automatisch übernommen. Sollten Sie in beiden Banken Freistellungsaufträge erteilt haben, werden diese automatisch zusammengeführt. Wenn Sie eine neue Verteilung Ihres Freistellungsauftrages wünschen, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenberater.

Wichtiger Hinweis für Darlehensnehmer:

Sofern Sie mit der ehemaligen Raiffeisenbank Torgau eG einen oder mehrere Darlehensverträge abgeschlossen haben, so übertragen wir im Zuge der Fusion diese auf die neue Bank. Sämtliche Verträge behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

Neuer Gläubiger Ihrer Darlehen und somit künftiger Ansprechpartner ist die Leipziger Volksbank eG mit Sitz in Leipzig, vertreten durch die Vorstandsmitglieder Thomas Auerswald, Guido Jüttner, Christoph Kothe, Sybille Rasenberger und Andreas Woda.

Ergänzungen zum Depotgeschäft

Die Bank erhält im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften, die sie mit Kunden über Anteile oder Aktien an Investmentvermögen, Zertifikate, strukturierte Anleihen, verzinsliche Wertpapiere und andere Finanzinstrumente abschließt oder vermittelt, umsatzabhängige Zahlungen von Dritten (in‐ und ausländische Kapitalverwaltungsgesellschaften, Zertifikate‐/Anleiheemittenten, Fondsplattformen und andere Wertpapierdienstleistungsunternehmen, einschließlich Unternehmen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken), die diese an die Bank für den Vertrieb der Wertpapiere leisten („Vertriebsvergütungen“). Vertriebsvergütungen werden als Vertriebs‐ und als Vertriebsfolgeprovisionen gezahlt.

Vertriebsprovisionen fallen beim Vertrieb von Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen, Zertifikaten und strukturierten Anleihen und verzinslichen Wertpapieren an. Sie werden von dem Dritten als einmalige, umsatzabhängige Vergütung an die Bank geleistet. Die Höhe der Provision beträgt in der Regel beispielsweise bei Rentenfonds zwischen 1 und 5 % vom Anteilwert, bei Aktienfonds zwischen 1 und 5 % vom Anteilwert, bei offenen Immobilienfonds zwischen 3 und 5 % vom Anteilwert sowie bei Zertifikaten und strukturierten Anleihen, festverzinslichen Wertpapieren zwischen 0,5 und 5 % vom Nennbetrag bzw. Kurswert.

Vertriebsfolgeprovisionen fallen im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Anteilen oder Aktien an Investmentvermögen, Zertifikaten und strukturierten Anleihen an. Sie werden von dem Dritten als wiederkehrende, bestandsabhängige Vergütung an die Bank geleistet. Die Höhe der Provision beträgt in der Regel beispielsweise bei Rentenfonds zwischen 0,15 und 1 % p. a. vom Anteilwert, bei Aktienfonds zwischen 0,3 und 1,26 % p. a. vom Anteilwert, bei offenen Immobilienfonds zwischen 0,175 und 0,45 % p. a. vom Anteilwert sowie bei Zertifikaten und strukturierten Anleihen, festverzinslichen Wertpapieren zwischen 0,1 und 1,5 % p. a. vom Nennbetrag bzw. Kurswert.

Des Weiteren wird der Kunde gem. § 31 d Abs. 1 Nr. 2 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) von der Bank in den „Informationen über Zuwendungen“ darüber informiert, welche Zuwendungen sie im Zusammenhang mit der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen erhält und welchen Umfang diese Zuwendungen besitzen. Einzelheiten zu den Vertriebsvergütungen für ein konkretes Wertpapier teilt die Bank dem Kunden auf Nachfrage, im Fall der Anlageberatung unaufgefordert vor dem Abschluss eines Wertpapiergeschäfts mit.

Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass die Bank die von dem Dritten an sie bereits oder zukünftig geleisteten Vertriebsvergütungen behält, vorausgesetzt, dass die Bank die Vertriebsvergütungen nach den Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (insbesondere § 31d WpHG) annehmen darf. Insoweit treffen der Kunde und die Bank die von der gesetzlichen Regelung des Rechts der Geschäftsbesorgung (§§ 675, 667 BGB, 384 HGB) abweichende Vereinbarung, dass ein Anspruch des Kunden gegen die Bank auf Herausgabe der Vertriebsvergütungen nicht entsteht. Ohne diese Vereinbarung müsste die Bank ‐ die Anwendbarkeit des Rechts der Geschäftsbesorgung auf alle zwischen der Bank und dem Kunden geschlossenen Wertpapiergeschäfte unterstellt – die Vertriebsvergütungen an den Kunden herausgeben.

Wenn Sie dem nicht bis zum 31. Dezember 2017 widersprechen, gilt das Vorgenannte als durch Sie anerkannt.

Haben Sie noch Fragen?

Wenden Sie sich bitte an unser KundenServiceCenter.

Sie erreichen uns montags bis freitags von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr

und samstags und sonntags von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr

bis   15.10.2017   unter   der   Telefonnummer 03421‐740300

und ab 16.10.2017 unter der Telefonnummer 034169790.

Wir sind gern für Sie da.