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Leipziger Volksbank und Volksbank Delitzsch eG Produkt ZukunftsSchatz

Zukunft gemeinsam gestalten

Wir bündeln unsere Kräfte

Volksbank-ZukunftsSchatz inklusive Festgeld 2,55% für 1 Jahr

Nachdem die Vertreterinnen und Vertreter am 24.06. und am 25.06. Beschlüsse zur Verschmelzung der Volksbank Delitzsch eG und der Leipziger Volksbank gefasst haben, wollen wir mit Ihnen den Aufbruch in eine gemeinsame Zukunft feiern.

In den Monaten Juli bis September profitieren unsere Mitglieder und Kunden von unserem Kombiprodukt „Volksbank-ZukunftsSchatz“. Ihre Vorteile:

  • Festgeld mit einer Laufzeit von 1 Jahr und einem Betrag von 5.000 €, 10.000 € oder 20.000 €
  • VR-Goldsparen Plus mit einer Mindest-Monatsrate von einem Hundertstel der Festgeldanlage, also 50 €, 100 € oder 200 € und einer Mindestspardauer von 1 Jahr.
  • Folgende Kombinationen sind möglich (Anlagebetrag Festgeld/Monatsrate VR-Goldsparplan): 5.000 €/50 €; 10. 000 €/100 € und 20.000 €/200 € 

Das Festgeld...

  • hat einen Aktionszinssatz von 2,55 % p.a.
  • verlängert nach einem Jahr automatisch zu Normalkondition

Der Goldsparplan...

  • kann für Mitglieder ohne Einrichtungsentgelt angeboten werden - Sie sparen 150 €
  • Kunden profitieren von einem verringerten Einrichtungsentgelt von nur 50 €. Entscheiden Sie sich direkt für den Beitritt zur Genossenschaft, entfällt das Einrichtungsentgelt vollständig.

Dieses Produkt gibt es nur bei Ihrem Kundenbetreuer. Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin.

https://atruvia.scene7.com/is/content/atruvia/Leipziger%20Volksbank%20Fusion%20in%20die%20Zukunft%20(16x9%20DE)%20V2

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https://atruvia.scene7.com/is/content/atruvia/leipziger_volksbank_fusion_in_die_zukunft-1

Quelle: Leipziger Volksbank • Länge: 02:07 • Veröffentlicht: 01.03.2026

Vertreterversammlungen stimmen mit großer Mehrheit für Fusion

 

Die Vertreterversammlungen der Volksbank Delitzsch eG und der Leipziger Volksbank haben mit großer Zustimmung den Weg für die gemeinsame Zukunft der beiden Genossenschaftsbanken freigemacht.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank Delitzsch eG stimmten am 25.06.2026 dem Zusammenschluss einstimmig zu. Bei der Leipziger Volksbank votierte bereits am Vortag die Vertreterversammlung einstimmig für die Fusion. Damit ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur gemeinsamen genossenschaftlichen Regionalbank erreicht.

„Das beiderseitige Votum ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unserer genossenschaftlichen Idee in der Region“, erklärten die Vorstände beider Häuser nach den Beschlüssen. „Die außerordentlich hohen Zustimmungswerte zeigen das große Vertrauen unserer Mitgliedervertreter in den gemeinsamen Weg.“

Bereits Anfang des Jahres hatten beide Banken angekündigt, ihre Kräfte bündeln zu wollen. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die genossenschaftliche Kundenbetreuung in der Stadt und dem Landkreis Leipzig sowie Nordsachsen langfristig zu stärken und weiterzuentwickeln. Die Fusion erfolgt aus einer Position wirtschaftlicher Stärke beider Institute heraus.

Durch den Zusammenschluss entstehen zusätzliche Möglichkeiten insbesondere bei der Kreditversorgung des regionalen Mittelstands, bei digitalen Angeboten sowie bei der persönlichen Betreuung der Mitglieder und Kunden. Gleichzeitig soll die regionale Verwurzelung beider Häuser erhalten bleiben.

Die Leipziger Volksbank bringt ihre Erfahrungen aus früheren erfolgreichen Fusionen ein. Die Volksbank Delitzsch steht seit vielen Jahren für besondere Kundennähe, regionale Verbundenheit und eine starke Präsenz im nordsächsischen Raum.

„Leipzig und die umliegenden Landkreise bilden längst einen gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraum. Mit dem Zusammenschluss schaffen wir dafür auch die passenden genossenschaftlichen Strukturen“, betonten die Vorstände.

Wirksam wird die Fusion mit der Eintragung im Genossenschaftsregister. Die Zusammenführung aller Daten und technischen Systeme ist für den 5. September 2026 geplant. Prämisse ist es, den Migrationsaufwand für die Kunden und Mitglieder beider Altbanken so gering wie nur möglich zu halten.

Die gemeinsame Bank wird unter dem Namen Leipziger Volksbank firmieren. Der traditionsreiche Name „Volksbank Delitzsch“ wird als Niederlassung in den Geschäftsstellen Delitzsch, Eilenburg und Bad Düben weitergeführt. Ihre Gründung ging auf den Vordenker der Genossenschaftsbewegung, Hermann Schulze-Delitzsch zurück. Der Stolz, auf diese genossenschaftliche Wertebasis gemeinsam aufzubauen und das Erbe von Hermann Schulze-Delitzsch lebendig zu halten, ist von nun an Teil der DNA der Leipziger Volksbank.

Geschäftsgebiet Leipziger Volksbank und Volksbank Delitzsch eG
Die Standorte der Volksbank Delitzsch eG und der Leipziger Volksbank in der Stadt Leipzig, im Landkreis Nordsachsen und im Landkreis Leipzig

Die Partner-Genossenschaften im Vergleich

Volksbank  
Delitzsch eG
Werte auf Basis 2024Leipziger Volksbank
438durchschnittliche Bilanzsumme in Mio. EUR1.507
132bilanzwirksame Kundenkredite in Mio. EUR 849
366bilanzwirksame Kundengelder in Mio. EUR1.292
44wirtschaftliches Eigenkapital in Mio. EUR155
7.347Mitglieder25.745
3Anzahl Standorte21
48Anzahl Mitarbeitende175

FAQ – Häufige Fragen

Warum gibt es den Volksbank-ZukunftsSchatz nicht im Onlinevertrieb?

Online lässt sich nicht sicherstellen, dass das Festgeld/der Sparbrief nur in Verbindung mit VR-Goldsparen abgeschlossen wird.

Aus welchen Gründen beabsichtigen beiden Banken eine Verschmelzung?

Unsere mittelständischen Kunden benötigen verlässliche Finanzierungspartner, die größere Kreditspielräume, schnelle Entscheidungen, Zugang zu Spezialwissen und leistungsfähige digitale Services bieten. Durch die Bündelung von Eigenkapital, Risikotragfähigkeit und Expertise erweitern wir unseren Handlungsspielraum spürbar. Die damit einhergehenden Finanzierungsmöglichkeiten unterstützen unsere Kunden beim Erschließen neuer Potentiale.

Die Stadt Leipzig sowie die angrenzenden Landkreise Nordsachsen und Leipzig bilden einen gemeinsamen Wirtschaftsraum. Die Vernetzung unserer Kunden zwischen der Stadt und den umliegenden Landkreisen ist enorm und wird mit unserer Hilfe gestärkt. Wir sehen die Region daher als gemeinsames Marktgebiet, in dem auch eine starke Genossenschaftsbank agieren sollte.

Unsere Kunden erwarten bequeme und sichere digitale Services – und zugleich persönliche Ansprechpartner, die erreichbar sind, wenn es darauf ankommt. Damit wir beides dauerhaft verlässlich bieten können, wollen wir unsere Kräfte bündeln: Gemeinsam sichern wir Kapazitäten und Kompetenzen – vom stabilen Online‑Banking über moderne Zahlungsfunktionen und Self‑Services bis zur zügigen Terminvergabe und qualifizierten Beratung nah beim Kunden. So bleiben wir trotz Arbeitskräftemangel und steigenden regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen leistungsfähig und innovativ.

In den intensiven Gesprächen zur Vorbereitung des Kooperationsvertrags haben wir klar erkannt: Unsere Unternehmenskulturen teilen dieselben genossenschaftlichen Werte und bauen auf dem Fundament auf, das Hermann Schulze Delitzsch gelegt hat. Unsere Geschäftsmodelle und Leistungsangebote ergänzen sich optimal. Für Mitglieder und Kunden bedeutet das: verlässliche Kontinuität und ein breiteres, leistungsfähigeres Angebot aus einer Hand. 

Welche Ziele sollen mit der Fusion erreicht werden?

Oberste Priorität hat die Erhöhung des Nutzens für unsere Mitglieder und Kunden. Als nachhaltig stabile und ertragsstarke Bank vor Ort können wir mit der Fusion bessere Kreditvergabemöglichkeiten erzielen, durch gebündelte Kompetenz die persönliche und digitale Beratungsqualität weiter steigern, ein konkurrenzfähiges Produkt- und Leistungsangebot vorhalten und marktgerechte Konditionen anbieten.

Gibt es bei den Fusionspartnern wirtschaftliche Notwendigkeiten für eine Verschmelzung?

Nein. Beide Banken sind kerngesund und leistungsstark. Eine Verschmelzung aus einer Position der Stärke heraus ist wirtschaftlich sinnvoll, weil wir gemeinsam mehr erreichen können als allein. So heben wir Synergien, beschleunigen Entscheidungen und investieren gezielter in Sicherheit, Beratung und Digitalisierung – zum Vorteil unserer Mitglieder, Kundinnen und Kunden. Es handelt sich um eine zukunftsgerichtete strategische Option zweier gleichberechtigter Partner.

Was wird aus dem Bankensitz in Delitzsch?

Die Stadt Delitzsch ist eng mit der Gründungsgeschichte der Genossenschaftsbanken in Deutschland verbunden. Darauf sind wir stolz und messen dem Standort immer eine besondere Bedeutung bei. Hier wird es auch künftig ein umfassendes Kompetenzcenter geben. 

Der traditionsreiche Markenname „Volksbank Delitzsch“ wird als „Niederlassung der Leipziger Volksbank“ erhalten.

Warum haben sich die beteiligten Banken so schnell entschieden, den Vertreterversammlungen eine Verschmelzung vorzuschlagen?

Nach einem langjährigen, respektvollen nachbarschaftlichen Verhältnis haben die Vorstände beider Genossenschaften – im Einvernehmen mit den Aufsichtsräten – beschlossen, die Zusammenarbeit strukturiert zu vertiefen und die wirtschaftlichen, organisatorischen und kulturellen Voraussetzungen einer Kooperation bzw. einer Verschmelzung sorgfältig zu prüfen. Die Gespräche verliefen konstruktiv und auf Augenhöhe.

Die zügige Entscheidung, den Gremien beider Häuser eine Fusion nahezulegen, ist das Ergebnis dieser vertrauensvollen Beratungen und einer strategischen Abwägung. Sie verkürzt Unsicherheiten für Mitglieder, Kundinnen und Kunden, sichert Handlungsfähigkeit in wichtigen Projekten und ermöglicht, Synergien frühzeitig zu heben – zum Vorteil aller. Die neue Bank kann so schnell und verlässlich als einheitlicher, leistungsstarker Partner auftreten.

Welche Gründe gibt es für die Wahl der künftigen Firmenbezeichnung?

Die Firma „Leipziger Volksbank eG“ und vor allem die seit Jahren erfolgreich etablierte Marke „Leipziger Volksbank“ sind identitätsstiftend, prägnant kurz und modern. Leipzig ist das pulsierende Wirtschafts- und Bankenzentrum unserer Region. 

Die erfolgreiche Traditionsmarke „Volksbank Delitzsch“ erhalten und entwickeln wir durch die Etablierung der Niederlassung mit den Filialen in Delitzsch, Eilenburg und Bad Düben.

Wo werden der juristische Sitz und Sitz des Vorstandes sein?

Sitz ist Leipzig als mitteldeutscher Bankenplatz und starkes Wirtschaftszentrum, hier ist die Bank an exponierter Stelle vertreten. Die Stadt ist ein identitätsstiftender Leuchtturm für die gesamte Region.

Die Entscheidungswege für unsere Kunden in den Landkreisen werden kurz bleiben. Dafür sorgt auch, dass mit Steffen Dross in Delitzsch ein Generalbevollmächtigter seinen Sitz haben wird, der unserer Bank repräsentiert und ein offenes Ohr für die Anliegen der Kundschaft hat.

Wie wird die zukünftige Qualität der Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit, den Vereinen und Verbänden aussehen?

Auch als vereinigte Bank bleiben wir ein verlässlicher, regional verwurzelter Partner. Förder- und Sponsoringaktivitäten, gemeinsame Projekte mit Kommunen, persönliches Engagement in Vereinen und Verbänden sowie Ehrenamtsprogramme werden gebündelt, professioneller koordiniert und noch sichtbarer. Mit klaren Ansprechpersonen, kurzen Wegen und verlässlichen Budgets entsteht mehr Reichweite für Initiativen vor Ort.

Wie werden die Gremien der Bank besetzt?

Mit der Fusion werden wir eine neue Wahlordnung einführen, diese wird als Herzstück die Bezirkswahl beinhalten, womit allen Regionen der Bank Rechnung getragen wird.

Dabei stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für das Vertreteramt in kleineren, regionalen Wahlbezirken vor. Die Wahl erfolgt dann in Versammlungen vor Ort, ggf. durch Briefwahl ergänzt. Dieser Wahlmodus fördert die Mitgliederbeteiligung und stärkt damit die basisdemokratischen Prozesse in der neuen Bank.

Das Verhältnis Mitglieder zu Vertreter soll künftig 200:1 betragen, die fusionierte Bank wird weit über 30.000 Mitglieder haben. 

Alle Aufsichtsratsmitglieder bleiben im Amt, so dass der Aufsichtsrat aus 13 Personen bestehen wird. So stellen wir Kontinuität in diesem wichtigen Überwachungsgremium sicher und nutzen die wertvollen Erfahrungen und regionalen Kenntnisse der langjährigen Mitglieder weiter. 

Der Vorstand wird aus den heutigen Vorstandsmitgliedern Thomas Auerswald, Christoph Kothe, Lars Plotzki und Andreas Woda bestehen. Steffen Dross wird als Generalbevollmächtigter die Arbeit unserer Niederlassung in Delitzsch koordinieren. 

Was passiert mit den Geschäftsanteilen der Mitglieder?

Die Mitgliedschaft und die Mitgliedsrechte aller Genossenschaftsmitglieder bleiben unangetastet. Die Geschäftsanteile werden auf 50 € vereinheitlicht. Jedes Mitglied kann mit dem bisherigen Betrag investiert bleiben, erhält die entsprechende Anzahl Mitgliedsanteile eingebucht und ggf. die Möglichkeit bei Umstellungsdifferenzen aufzuzahlen oder auszahlen zu lassen. Auch nach der Fusion haben die Mitglieder keine Nachschusspflicht.